Meine Mantra & Gong Meditationen

 

 

Kurzversion:

 

Aad Guray Nameh
Jugaad Guray Nameh
Sat Guray Nameh
Siri Guru Devay Nameh

 ***

 

Ong Namo Guru Dev Namo

***

 

Aad Sach,

Jugaad Sach,

Hai Bhi Sach,

Nanak Hosi Bhi Sach.

 ***

 

OM oder AUM

 ***

 

Sa Ta Na Ma

 ***

 

Ra Ma Da Sa

Sa Say So Hung

***

Sat nam

 ***

Om Mani Padme Hum

***

HAR Mantra (Fülle/Money Mantra)

Har Har Har Har Gobinday
Har Har Har Har Mukanday
Har Har Har Har Udaray
Har Har Har Har Aparay
Har Har Har Har Hariang
Har Har Har Har Kariang
Har Har Har Har Nirnamay
Har Har Har Har Akamay

 ***

 

Chakra-Bija-Mantras

Jedes Chakra besitzt traditionell eine Keimsilbe (Bija-Mantra):

  1. LAM

  2. VAM

  3. RAM

  4. YAM

  5. HAM

  6. OM

  7. OM oder Stille

***

 

Gayatri Mantra

 

Om Bhūr Bhuvaḥ Svaḥ

Tat Savitur Vareṇyaṃ

Bhargo Devasya Dhīmahi

Dhiyo Yo Naḥ Prachodayāt

 

 

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Ausführliche Version:

 

🎶.  🎶.  🎶.  🎶 🎶.  🎶.  🎶.  🎶 🎶.  🎶.  🎶.  🎶 🎶.  🎶.  🎶.  🎶   1. Gong Mantra

Aad Guray -Mantra (Mangala Charan-Mantra)

 

Aad Guray Nameh

 

Jugaad Guray Nameh

 

Sat Guray Nameh

 

Siri Guru Devay Nameh

 

  • Bedeutung: Anrufung der uralten Weisheit und göttlichen Führung.
  • Wirkung: Wird traditionell als Schutzmantra verwendet und soll Klarheit sowie innere Führung unterstützen….und es macht gute Laune.;)
  • Es gibt dir ein Gefühl von innerem Frieden und hilft dir dabei, dich zu zentrieren.

Bedeutung:

  • Ich verneige mich vor der ursprünglichen Weisheit.
  • Ich verneige mich vor der wahren Weisheit aller Zeitalter.
  • Ich verneige mich vor der wahren Weisheit.
  • Ich verneige mich vor der großen, unsichtbaren Weisheit.

Dieses Mantra schenkt uns Frieden und hilft uns, unsere Mitte zu finden.

Es ist ein Bhakti-Mantra – ein Mantra der Hingabe. Es ist eine geistige Ausrichtung auf Dankbarkeit und die Annahme des Geschenks des Lebens sowie auf die Wertschätzung dieses gegenwärtigen Augenblicks – der großartigen Gelegenheit, die vor mir liegt.

Die innere Schwingung, mit der ich in Resonanz gehen soll, ist die von Glück und Freude.

 

Weitere Infos:

Bedeutung der einzelnen Zeilen

Aad Guray Nameh

  • Aad = Ursprung, Anfang
  • Guray = Guru, göttliche Weisheit
  • Nameh = Ich verneige mich

Bedeutung:

Ich verneige mich vor der ursprünglichen, ewigen Weisheit.

Jugaad Guray Nameh

  • Jugaad = durch alle Zeitalter
  • Guray = Guru
  • Nameh = Ich verneige mich

Bedeutung:

Ich verneige mich vor der Weisheit, die durch alle Zeiten besteht.

Sat Guray Nameh

  • Sat = Wahrheit
  • Guray = wahrer Guru
  • Nameh = Ich verneige mich

Bedeutung:

Ich verneige mich vor der wahren göttlichen Weisheit.

Siri Guru Devay Nameh

  • Siri (Sri) = groß, erhaben, strahlend
  • Guru = Lehrer, göttliche Weisheit
  • Devay = göttlich, lichtvoll
  • Nameh = Ich verneige mich

Bedeutung:

Ich verneige mich vor der großen, strahlenden göttlichen Weisheit.

Gesamtaussage

Sinngemäß bedeutet das Mantra:

„Ich öffne mich der göttlichen Führung, die seit Anbeginn der Zeit existiert, heute wirkt und mich auf meinem Lebensweg leitet und schützt.“

Spirituelle Bedeutung

Dieses Mantra wird im Kundalini Yoga als Mangala Charan Mantra bezeichnet.

Mangala bedeutet:

Segen, glückverheißender Beginn.

Charan bedeutet:

Den ersten Schritt auf einen spirituellen Weg.

Deshalb wird dieses Mantra traditionell vor Yoga, Meditation, Gongspiel oder Energiearbeit gesungen.

Es soll helfen,

  • das Ego zurücktreten zu lassen,
  • sich für höhere Führung zu öffnen,
  • Schutz zu erbitten,
  • den Geist zu klären,
  • sich mit der eigenen Intuition zu verbinden.

Im Kundalini Yoga richtet sich die Verneigung nicht an eine bestimmte Person, sondern an die göttliche Weisheit, die in jedem Menschen und im Universum gegenwärtig ist.

Wirkung

Nach der Kundalini-Yoga-Tradition kann das Mantra:

  • das Energiefeld (Aura) stärken
  • ein Gefühl von Schutz vermitteln
  • innere Sicherheit fördern
  • Angst reduzieren
  • Vertrauen stärken
  • Klarheit bei Entscheidungen unterstützen
  • die Intuition vertiefen
  • Meditation erleichtern
  • Herz und Geist harmonisieren

Viele Praktizierende empfinden nach dem Chanten mehr innere Ruhe und Zentrierung.

Chakren

Besonders angesprochen werden:

💜 Kronenchakra (Sahasrara)

  • Verbindung zur universellen Weisheit

💙 Halschakra (Vishuddha)

  • Wahrheit und authentischer Ausdruck

💜 Stirnchakra (Ajna)

  • Intuition
  • innere Führung
  • geistige Klarheit

Da das Mantra auf Führung und Schutz ausgerichtet ist, wird es häufig als harmonisierend für das gesamte Energiesystem betrachtet.

Fingermudras

Für dieses Mantra gibt es kein verbindlich vorgeschriebenes Mudra. Häufig verwendet werden:

  1. Anjali Mudra (Gebetshaltung)

Handflächen vor dem Herzen zusammenlegen.

Wirkung

  • Demut
  • Dankbarkeit
  • Herzöffnung
  • Hingabe

Dies ist das klassische Mudra für dieses Mantra.

  1. Gyan Mudra

Daumen und Zeigefinger berühren sich.

Wirkung

  • Konzentration
  • Meditation
  • Klarheit
  • höheres Bewusstsein
  1. Kali Mudra

Finger verschränken, beide Zeigefinger zeigen nach oben.

Wirkung

  • Schutz
  • innere Stärke
  • Fokussierung
  • Entschlossenheit

Dieses Mudra wird gelegentlich bei Schutzmeditationen eingesetzt.

Aussprache

Aad Guray Nameh
Aad Guré Namé

Jugaad Guray Nameh
Dschugaad Guré Namé

Sat Guray Nameh
Sat Guré Namé

Siri Guru Devay Nameh
Siri Guru Dewé Namé

Anwendung

Traditionell wird dieses Mantra:

  • vor jeder Kundalini-Yoga-Stunde
  • vor Meditationen
  • vor Gongmeditationen
  • vor Reiki oder Energiearbeit
  • vor spirituellen Zeremonien
  • vor wichtigen Gesprächen oder Entscheidungen

gesungen.

Häufige Wiederholungen:

  • 3-mal zum Beginn einer Praxis
  • 11 Minuten
  • 31 Minuten
  • 108 Wiederholungen mit einer Mala

Kombination mit Gong und Klangheilung

Vor einer Gongmeditation dient dieses Mantra dazu, den Raum innerlich vorzubereiten und die Aufmerksamkeit auf eine Haltung von Offenheit und Demut auszurichten. Viele Gongspieler rezitieren es, bevor sie den ersten Gongschlag ausführen, um sich symbolisch mit einer höheren Weisheit zu verbinden und den Klang nicht aus dem Ego heraus, sondern mit einer dienenden Haltung entstehen zu lassen.

 

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Ong Namo Guru Dev Namo (Adi Mantra)

Ong Namo

Guru Dev Namo

  • Bedeutung: „Ich verbeuge mich vor der schöpferischen universellen Weisheit. Ich verbeuge mich vor der göttlichen Weisheit im Inneren.“
  • Tradition: Kundalini Yoga
  • Wirkung: Wird häufig zu Beginn einer Praxis gesungen, um sich mit der inneren Führung und der Lehrerlinie zu verbinden und um sich zu erden.
  • Ong bedeutet „unendliche schöpferische Energie in ihrer Manifestation und Aktivität“ (während Om oder AumGott als das Absolute, Unmanifestierte bezeichnet).
  • Namo bedeutet „ehrfürchtiger Gruß“ oder „verneigende Anrufung“ und steht für Demut.
  • Guru bedeutet „Lehrer“ oder „Weisheit“.
  • Dev bedeutet „göttlich“ oder „von Gott“. Die Wiederholung von Namo bekräftigt Demut und Ehrfurcht.
  • Zusammen bedeutet das Mantra:
    „Ich verneige mich vor der göttlichen Weisheit“ oder „Ich rufe die göttliche Weisheit an.“
  • Dieses Mantra richtet uns auf unser Höheres Selbst Es stellt eine Verbindung zur manifestierten weiblichen Energie des Universums her. In der indischen Symbolik bezieht es sich auf die Energien der Göttin Saraswati, die über Musik und den weiblichen Ausdruck herrscht. Diese Energie muss angerufen werden, um zu einem Kanal für die Erfahrung des Gongs zu werden.
  • Es bringt Feinfühligkeit und innere Subtilität hervor. Es ist ein Shakti-Mantra – eine geistige Ausrichtung, die die Kraft erschafft, das zu manifestieren, was du liebst.
  • Die innere Schwingung, mit der ich in Resonanz gehen soll, ist die der Demut:
  • „Ich bitte um die Erlaubnis, ein Kanal zu sein.“

Weitere Infos:

Ong Namo Guru Dev Namo

Vollständiges Mantra

Ong Namo
Guru Dev Namo

  • Tradition: Kundalini Yoga, Sikhismus
  • Sprache: Gurmukhi
  • Art: Adi Mantra (Eröffnungsmantra)
  • Bedeutung: „Ich verneige mich vor der schöpferischen universellen Weisheit. Ich verneige mich vor der göttlichen Weisheit in mir.“
  • Wirkung: Soll Intuition, innere Führung, Demut und die Verbindung mit der höheren Weisheit fördern.

Bedeutung der einzelnen Wörter

Ong

Nicht Om, sondern Ong.

  • schöpferische Urenergie
  • kreativer Klang des Universums
  • die sich manifestierende göttliche Schöpferkraft

Im Kundalini Yoga beschreibt Ong die aktive, erschaffende Energie, während Om eher für das unmanifestierte Absolute steht.

Namo

  • Ich verneige mich
  • Ich ehre
  • Ich öffne mich

Es beschreibt keine Unterwerfung, sondern eine Haltung von Demut und Offenheit.

Guru

  • derjenige, der Dunkelheit in Licht verwandelt
  • innere Weisheit
  • spiritueller Lehrer

Im Kundalini Yoga ist damit vor allem der innere Guru gemeint.

Dev

  • göttlich
  • strahlend
  • lichtvoll

Namo

Erneut:

Ich verneige mich.

Gesamte Bedeutung

Sinngemäß bedeutet das Mantra:

„Ich öffne mich der schöpferischen Kraft des Universums und der göttlichen Weisheit, die bereits in meinem Inneren vorhanden ist.“

Oder:

„Ich verbinde mich mit meinem inneren Lehrer.“

Spirituelle Bedeutung

Dieses Mantra wird vor jeder Kundalini-Yoga-Stunde gesungen.

Es wird Adi Mantra genannt.

Adi bedeutet:

der erste,
ursprünglich,
am Anfang.

Es markiert den Übergang vom Alltag in einen bewussten meditativen Zustand.

Das Mantra soll:

  • das Ego beruhigen
  • den Geist sammeln
  • das Herz öffnen
  • Intuition stärken
  • die Verbindung zur eigenen Seele vertiefen
  • einen geschützten Meditationsraum schaffen

Wirkung

Nach der Kundalini-Yoga-Tradition kann das Mantra:

  • innere Ruhe fördern
  • Vertrauen stärken
  • Klarheit schaffen
  • Meditation vertiefen
  • den Geist fokussieren
  • das Energiefeld harmonisieren
  • Kreativität fördern
  • spirituelle Führung unterstützen

Viele Praktizierende berichten von einem Gefühl der Weite, Zentrierung und inneren Ausrichtung nach dem Chanten.

Chakren

Besonders angesprochen werden:

💜 Kronenchakra (Sahasrara)

  • Verbindung zum höheren Bewusstsein

💙 Stirnchakra (Ajna)

  • Intuition
  • Erkenntnis
  • innere Führung

💙 Halschakra (Vishuddha)

  • Klang
  • Schwingung
  • authentischer Ausdruck

Da das Mantra die gesamte Wirbelsäule energetisch ausrichten soll, wird ihm eine harmonisierende Wirkung auf das gesamte Chakrensystem zugeschrieben.

Fingermudras

Traditionell wird Gyan Mudra verwendet.

Gyan Mudra

Daumen und Zeigefinger berühren sich.

Die übrigen Finger bleiben locker ausgestreckt.

Wirkung

  • Konzentration
  • Meditation
  • geistige Klarheit
  • Verbindung zum höheren Bewusstsein

Die Hände liegen dabei entspannt auf den Knien, Handflächen zeigen nach oben.

Alternative: Anjali Mudra

Vor dem Herzen.

Wirkung

  • Herzöffnung
  • Demut
  • Dankbarkeit
  • Hingabe

Aussprache

Ong → gesprochen wie „Ong“ (mit weichem „ng“ am Ende)

Namo„Namo“

Guru„Guruu“

Dev„Dew“

Namo„Namo“

Anwendung

Traditionell:

  • 3-mal zu Beginn jeder Kundalini-Yoga-Stunde
  • vor Meditation
  • vor Gongspiel
  • vor Klangheilung
  • vor Reiki
  • vor Energiearbeit
  • vor spirituellen Zeremonien

Atmung

Eine vollständige Wiederholung wird meist mit einem ruhigen Atemzug verbunden:

Einatmen

Ausatmen:

Ong Namo Guru Dev Namo

Dadurch entsteht ein ruhiger, gleichmäßiger Atemrhythmus.

Kombination mit Gong und Klangheilung

Viele Gongspieler beginnen ihre Praxis mit diesem Mantra, bevor der erste Gong angeschlagen wird. Es dient dazu, den Geist zu sammeln und sich bewusst als Kanal für den Klang auszurichten. So wird der Gong nicht nur als Instrument, sondern als meditativer Begleiter verstanden. Das Mantra schafft eine Atmosphäre von Präsenz, Achtsamkeit und innerer Offenheit.

 

  

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Aad Sach – Mantra

 

Aad Sach,

Jugaad Sach,

Hai Bhi Sach,

Nanak Hosi Bhi Sach.

 

 

„Wahr war Er am Anfang,
wahr durch alle Zeitalter hindurch,
wahr ist Er auch jetzt.
Nanak sagt: Er wird für immer wahr sein.“

Es besitzt die Kraft der Heilung und löst alles, was blockiert ist.

Dieses dritte Gong Mantra nach dem Gongmeister Don Conreaux ist ein Samenmantra (Bija-Mantra) – eine mentale Projektion, die dich in die feinsten Ebenen des kreativen Seins führt.

Es stammt aus der ersten Zeile des Jap Ji, das von Guru Nanak verfasst wurde. Es ist ein Kundalini-Mantra – es erweckt die Kundalini-Energie und lenkt den Geist auf den Äther. Es bringt dich an einen Ort, an dem Klang und Energie so verdichtet sind wie ein Samen – in den Bereich des Äther-Elements.

Die innere Schwingung, mit der ich in Resonanz gehen soll, ist die des Bittens um Erlaubnis:

„Ich bitte um Erlaubnis, die BLAUEN Äther-Ebenen zu öffnen.“

Werden diese Mantren mit der richtigen Absicht verwendet, wird der Gongspieler zu einem Kanal, durch den das fließen kann, was im gegenwärtigen Moment gebraucht wird – frei von Ego und persönlicher Identität.

Das Karma des Ausführenden verwandelt sich in Dharma und erhebt sowohl den Spieler als auch den Zuhörer. Ein Gongbath mit Mantras ist eine Wohltat für beide Seiten, den Spieler und den Zuhörer.

 

Weitere Infos:

  • Tradition: Sikhismus, Kundalini Yoga
  • Quelle: Erste Zeile des Jap Ji Sahib, verfasst von Guru Nanak Dev Ji (1469–1539), dem Begründer des Sikhismus.
  • Art: Adi Mantra (auch Third Mantra im Gong Yoga nach Don Conreaux)
  • Bedeutung: Die ewige Wahrheit existierte vor der Schöpfung, besteht jetzt und wird für immer bestehen.
  • Wirkung: Soll nach der Tradition Heilung, Schutz, Zentrierung und die Verbindung mit dem universellen Bewusstsein fördern.

Das vollständige Mantra

Aad Sach
Jugaad Sach
Hai Bhi Sach
Nanak Hosi Bhi Sach

Wort-für-Wort-Bedeutung

Aad Sach

  • Aad = der Anfang, der Ursprung
  • Sach = Wahrheit, Wirklichkeit, das Ewige

Bedeutung:

Die Wahrheit war bereits am Ursprung der Schöpfung vorhanden.

Jugaad Sach

  • Jugaad = durch alle Zeitalter, durch alle Zeiten
  • Sach = Wahrheit

Bedeutung:

Die Wahrheit besteht durch alle Zeitalter hindurch.

Hai Bhi Sach

  • Hai = ist
  • Bhi = auch
  • Sach = Wahrheit

Bedeutung:

Auch jetzt ist sie Wahrheit.

Nanak Hosi Bhi Sach

  • Nanak = Guru Nanak
  • Hosi = wird sein
  • Bhi = ebenfalls
  • Sach = Wahrheit

Bedeutung:

Guru Nanak sagt: Sie wird auch in Zukunft immer Wahrheit sein.

 

Gesamtaussage

Das Mantra erinnert daran, dass es hinter allen Veränderungen des Lebens eine unveränderliche Wahrheit gibt.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändern sich – doch das göttliche Bewusstsein bleibt bestehen.

Sinngemäß:

„Die höchste Wahrheit war immer da, sie ist jetzt da und wird für alle Ewigkeit bestehen.“

 

Spirituelle Bedeutung

Im Kundalini Yoga gilt dieses Mantra als eines der stärksten Schutz- und Heilmantras.

Es hilft nach dieser Tradition,

  • das Ego loszulassen,
  • sich mit der universellen Wahrheit zu verbinden,
  • innere Klarheit zu finden,
  • den Geist zu beruhigen,
  • Vertrauen ins Leben zu entwickeln,
  • das Bewusstsein für die eigene Seele zu öffnen.

Viele Lehrer beschreiben es als ein Mantra, das den Übenden daran erinnert, dass hinter allen Gedanken, Emotionen und äußeren Ereignissen eine unveränderliche göttliche Wirklichkeit existiert.

Wirkung

Nach der yogischen Tradition kann dieses Mantra:

  • emotionale Blockaden lösen
  • das Nervensystem beruhigen
  • Heilungsprozesse unterstützen
  • Vertrauen stärken
  • Angst reduzieren
  • den Geist zentrieren
  • das Energiefeld (Aura) stabilisieren
  • eine tiefe meditative Ruhe fördern

Im Gong Yoga wird es häufig vor einer Gongmeditation rezitiert, um den Raum energetisch vorzubereiten und die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche auszurichten.

Chakren

Dieses Mantra wirkt nach der yogischen Tradition besonders auf:

💜 Kronenchakra (Sahasrara) – Verbindung mit dem universellen Bewusstsein

💙 Halschakra (Vishuddha) – Wahrheit und authentischer Ausdruck

💚 Herzchakra (Anahata) – Vertrauen, Frieden und Hingabe

Da es das gesamte Bewusstsein anspricht, wird es oft auch als Mantra für das gesamte Chakrensystem betrachtet.

Fingermudras

Für dieses Mantra gibt es kein fest vorgeschriebenes Mudra. Häufig verwendet werden:

  1. Gyan Mudra (klassisch)

Daumen und Zeigefinger berühren sich.

Wirkung:

  • innere Ruhe
  • Meditation
  • Konzentration
  • Verbindung mit höherem Bewusstsein
  1. Dhyana Mudra

Die Hände liegen entspannt im Schoß. Die rechte Hand ruht auf der linken, die Daumenspitzen berühren sich leicht.

Wirkung:

  • tiefe Meditation
  • Stille
  • innerer Frieden
  • geistige Sammlung
  1. Anjali Mudra

Handflächen vor dem Herzen zusammengelegt.

Wirkung:

  • Demut
  • Dankbarkeit
  • Herzöffnung
  • Hingabe

Aussprache

Aad Sach
Aad Satsch

Jugaad Sach
Dschugaad Satsch

Hai Bhi Sach
Hei Bhi Satsch

Nanak Hosi Bhi Sach
Naanak Hosi Bhi Satsch

Anwendung

  • vor einer Meditation
  • vor einer Gongmeditation
  • vor Reiki oder Energiearbeit
  • bei innerer Unruhe
  • zur Zentrierung
  • morgens zur Ausrichtung auf den Tag
  • abends zum Loslassen

Traditionell wird das Mantra 3, 11 oder 31 Minuten wiederholt oder 108-mal mit einer Mala rezitiert.

Bedeutung im Gong Yoga

Der Gongmeister Don Conreaux bezeichnet dieses Mantra als das „Third Mantra“. Vor dem Spielen des Gongs wird es oft gesungen, um das persönliche Ego zurücktreten zu lassen und sich als Kanal für den Klang zu öffnen. In seinem Buch The Art of Meditating with the Gong beschreibt er es als ein Bija-Mantra (Samenmantra) mit heilender Qualität, das „alles löst, was blockiert ist“, und den Gongspieler in Resonanz mit dem Äther-Element bringt. Die innere Haltung dabei lautet sinngemäß: „Ich bitte um Erlaubnis, die blauen Äther-Ebenen zu öffnen.“

 

 

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Om (Aum)-Mantra

OM oder AUM

  • Tradition: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Yoga
  • Sanskrit: ॐ (Om) bzw. AUM
  • Bedeutung: Der Urklang des Universums, Symbol des Absoluten (Brahman) und der Einheit allen Seins.

Tiefere Bedeutung

Das OM besteht eigentlich aus drei Lauten und einer Stille:

  • A – Anfang, Geburt, Schöpfung (Brahma)
  • U – Erhaltung, Leben (Vishnu)
  • M – Auflösung, Transformation (Shiva)
  • Stille nach dem Klang – das reine Bewusstsein, das jenseits aller Gedanken existiert.

Symbolik

OM steht für:

  • Die Einheit von Körper, Geist und Seele
  • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • Die drei Bewusstseinszustände:
    • Wachen
    • Träumen
    • Tiefschlaf
  • Das vierte Bewusstsein (Turiya) – reines Sein und höchste Erkenntnis.

Wirkung

Das regelmäßige Chanten von OM kann:

  • den Geist beruhigen
  • Stress und innere Unruhe reduzieren
  • die Konzentration fördern
  • die Atmung vertiefen
  • das Nervensystem entspannen
  • Meditation vertiefen
  • ein Gefühl von Verbundenheit und innerem Frieden erzeugen.

Viele Menschen spüren dabei besonders eine Vibration im Brustraum, Hals und Kopf.

 

 

Spirituelle Bedeutung

Im Yoga gilt OM als der erste Klang, aus dem das gesamte Universum entstanden ist. Deshalb beginnen und enden viele Yogastunden, Meditationen und Mantra-Rezitationen mit OM.

In den Upanishaden wird OM als Symbol für das höchste Bewusstsein beschrieben. Das Mandukya Upanishad ist sogar vollständig der Bedeutung von OM gewidmet.

Chakren

OM wirkt besonders auf:

  • Halschakra (Vishuddha) – Ausdruck, Schwingung und Klang
  • Stirnchakra (Ajna) – Klarheit und Intuition
  • Kronenchakra (Sahasrara) – Verbindung mit dem universellen Bewusstsein

Aussprache

Ein vollständiges OM dauert etwa 5–10 Sekunden:

  • Aaaaa (ca. 40 %)
  • Uuuuu (ca. 30 %)
  • Mmmmm (ca. 30 %)
  • anschließend einige Sekunden Stille wahrnehmen.

Verwendung

OM wird häufig:

  • zu Beginn und am Ende einer Yogastunde gesprochen,
  • vor anderen Mantras rezitiert,
  • während Meditationen gechantet,
  • zur Einstimmung auf Gong- oder Klangmeditationen verwendet.

Affirmation

„Ich verbinde mich mit dem Urklang des Universums. Frieden, Klarheit und Einheit erfüllen mein ganzes Sein.“

 

 

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Sa Ta Na Ma – Mantra

 

 

Sa Ta Na Ma

 

Das Sa Ta Na Ma-Mantra ist eines der bekanntesten Mantras des Kundalini Yoga. Es wird häufig mit einer bestimmten Fingerabfolge (Mudras) kombiniert und in der sogenannten Kirtan-Kriya-Meditation verwendet.

Bedeutung

Die vier Silben stehen symbolisch für den Kreislauf des Lebens:

  • Sa – Geburt, Ursprung, Unendlichkeit
  • Ta – Leben, Existenz
  • Na – Tod, Transformation, Loslassen
  • Ma – Wiedergeburt, Erneuerung

Zusammen erinnern sie daran, dass alles einem ständigen Wandel unterliegt.

Fingermudras

Bei jeder Silbe wird der Daumen mit einem anderen Finger verbunden:

  • Sa → Daumen + Zeigefinger
  • Ta → Daumen + Mittelfinger
  • Na → Daumen + Ringfinger
  • Ma → Daumen + kleiner Finger

Dann beginnt die Abfolge wieder von vorn.

Wirkung nach der Kundalini-Yoga-Tradition

Dem Mantra wird zugeschrieben, dass es:

  • Konzentration und Gedächtnis fördern soll,
  • die linke und rechte Gehirnhälfte harmonisieren soll,
  • innere Ruhe und emotionale Ausgeglichenheit unterstützen soll,
  • den natürlichen Kreislauf von Werden, Sein, Vergehen und Neubeginn bewusst macht.

Es gibt Studien zur Kirtan Kriya, die darauf hindeuten, dass regelmäßige Meditationspraxis mit diesem Mantra Aufmerksamkeit, Stimmung und subjektives Wohlbefinden positiv beeinflussen kann.

Die klassische Kirtan-Kriya

Eine traditionelle Übungsfolge dauert 12 Minuten:

  1. 2 Minuten laut singen
  2. 2 Minuten flüstern
  3. 4 Minuten innerlich (still) rezitieren
  4. 2 Minuten flüstern
  5. 2 Minuten laut singen

Während der gesamten Meditation werden die vier Fingermudras synchron mit den Silben ausgeführt. Dadurch werden Stimme, Atmung, Bewegung und Aufmerksamkeit miteinander verbunden.

 

 

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Ramadasa (Ra Ma Da Sa Sa Say So Hung)- Mantra

 

Ra Ma Da Sa

Sa Say So Hung

  • Tradition: Kundalini Yoga (nach Yogi Bhajan)
  • Sprache: Gurmukhi/Sanskrit-Wurzeln
  • Art: Heilungsmantra (Siri Gaitri Mantra)
  • Wirkung: Fördert nach der Kundalini-Yoga-Tradition Selbstheilung, Regeneration, innere Balance und die Verbindung mit der universellen Heilkraft.

 

Bedeutung der einzelnen Silben

  • Ra – Sonne, Licht, Lebensenergie, Wärme
  • Ma – Mond, Empfänglichkeit, Mitgefühl, nährende Energie
  • Da – Erde, Stabilität, Manifestation, Erdung
  • Sa – Unendlichkeit, das Universum, göttliches Bewusstsein
  • Sa – Wiederholung verstärkt die Verbindung mit dem Unendlichen
  • Say – persönliche Erfahrung der Unendlichkeit; das Göttliche wird bewusst erlebt
  • So – die universelle Wahrheit („Das“)
  • Hung (ausgesprochen „Hung“) – „Ich bin“; Vereinigung des individuellen Bewusstseins mit dem Universellen

 

Gesamtaussage

Sinngemäß bedeutet das Mantra:

„Ich verbinde mich mit der heilenden Kraft von Sonne, Mond und Erde und erfahre meine Einheit mit dem unendlichen Bewusstsein.“

oder

„Die universelle Heilkraft wirkt durch mich.“

 

 

Spirituelle Wirkung

Nach der Kundalini-Yoga-Lehre kann das Mantra:

  • die Selbstheilungskräfte aktivieren
  • Körper, Geist und Seele harmonisieren
  • emotionale Blockaden lösen
  • das Energiefeld (Aura) stärken
  • tiefe Entspannung fördern
  • Regeneration nach Krankheit oder Stress unterstützen
  • Mitgefühl und Herzöffnung fördern
  • Heilenergie für sich selbst oder andere lenken

Es wird häufig während:

  • Gongmeditationen
  • Reiki
  • Energieheilung
  • Klangschalen-Sessions
  • Atemmeditationen
  • Yoga Nidra
  • Chakra-Meditationen

gesungen.

Chakren

Das Mantra wirkt besonders auf:

  • ❤️ Herzchakra – Liebe, Heilung, Mitgefühl
  • 💙 Halschakra – Schwingung und Ausdruck
  • 💜 Kronenchakra – Verbindung mit dem höheren Bewusstsein

Durch die Verbindung von Sonne, Mond und Erde wird gleichzeitig das gesamte Energiesystem harmonisiert.

Fingermudras

Es gibt kein traditionell vorgeschriebenes Fingermudra, das untrennbar zu diesem Mantra gehört. In der Praxis werden jedoch häufig folgende Mudras verwendet (oder auch das Mudra aus SA TA NA MA):

  1. Gyan Mudra (am häufigsten)

Daumen und Zeigefinger berühren sich sanft, die übrigen Finger bleiben gestreckt.

Wirkung:

  • Konzentration
  • Meditation
  • innere Ruhe
  • Verbindung mit höherem Bewusstsein

➡️ Standard-Mudra für dieses Mantra.

  1. Prana Mudra

Daumen berührt Ringfinger und kleinen Finger.

Wirkung:

  • aktiviert Lebensenergie (Prana)
  • stärkt Vitalität
  • unterstützt Regeneration
  • wird häufig bei Heilmeditationen verwendet
  1. Hridaya Mudra (Herz-Mudra)

Zeigefinger liegt an der Daumenwurzel. Daumen berührt Mittel- und Ringfinger. Kleiner Finger bleibt gestreckt.

Wirkung:

  • Herzöffnung
  • emotionale Heilung
  • Mitgefühl
  • Loslassen

Besonders passend bei emotionalen Heilthemen.

 

Anwendung

  • Dauer: 11, 22 oder 31 Minuten (traditionell auch 62 Minuten)
  • Atmung: ruhig durch die Nase
  • Sitz: aufrechte Wirbelsäule
  • Blick: Augen geschlossen oder leicht zum Punkt zwischen den Augenbrauen (Drittes Auge)
  • Wiederholungen: 108-mal mit einer Mala oder frei im Rhythmus

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Sat Nam (Sat Nama)

Sat Nam

  • Tradition: Sikhismus, Kundalini Yoga
  • Sprache: Gurmukhi (Punjabi)
  • Bedeutung: „Wahrheit ist meine Identität“ oder „Mein wahres Wesen ist Wahrheit.“
  • Art: Bij-Mantra (Samenmantra)
  • Wirkung: Fördert Authentizität, Zentrierung, Klarheit und die Verbindung mit dem wahren Selbst.

Bedeutung der einzelnen Silben

  • Sat (ਸਤਿ) – Wahrheit, Wirklichkeit, das Ewige, das Unveränderliche
  • Nam (ਨਾਮ) – Name, Identität, Wesen, göttliche Essenz

Sat Nam bedeutet daher nicht nur „Wahrheit ist mein Name“, sondern vielmehr:

„Meine wahre Identität ist Wahrheit.“

Es erinnert daran, dass hinter Gedanken, Emotionen, Rollen und dem Ego ein unveränderlicher Wesenskern existiert.

Spirituelle Bedeutung

Im Sikhismus ist Sat Nam einer der Namen Gottes und beschreibt die höchste Wahrheit, die allem Leben zugrunde liegt.

Im Kundalini Yoga wird das Mantra genutzt, um:

  • sich mit dem wahren Selbst zu verbinden
  • das Ego loszulassen
  • authentisch zu leben
  • innere Klarheit zu entwickeln
  • die eigene Intuition zu stärken
  • die Verbindung zur Seele zu vertiefen

Es gilt als eines der wichtigsten und am häufigsten verwendeten Mantras im Kundalini Yoga.

 

Wirkung

Nach der yogischen Tradition kann Sat Nam:

  • innere Ruhe fördern
  • Gedanken ordnen
  • emotionale Stabilität stärken
  • Ehrlichkeit sich selbst gegenüber fördern
  • das Herz öffnen
  • Selbstvertrauen und Selbstannahme unterstützen
  • Meditation vertiefen
  • das Bewusstsein auf den gegenwärtigen Moment ausrichten

Chakren

Sat Nam wirkt besonders auf:

  • 💙 Halschakra (Vishuddha) – Wahrheit, authentischer Ausdruck und Kommunikation
  • 💚 Herzchakra (Anahata) – Ehrlichkeit, Mitgefühl und Selbstannahme
  • 💜 Kronenchakra (Sahasrara) – Verbindung mit dem höheren Bewusstsein

Fingermudras

Für Sat Nam gibt es kein fest vorgeschriebenes Mudra. Besonders häufig werden jedoch folgende Mudras verwendet:

1. Gyan Mudra (klassisch)

Daumen und Zeigefinger berühren sich, die übrigen Finger bleiben entspannt gestreckt.

Wirkung:

  • fördert Konzentration
  • beruhigt den Geist
  • unterstützt Meditation
  • stärkt die Verbindung zum höheren Bewusstsein

2. Anjali Mudra (Gebetshaltung)

Die Handflächen liegen vor dem Herzchakra aneinander.

Wirkung:

  • Herzöffnung
  • Demut
  • Dankbarkeit
  • Verbindung von Herz und Verstand

Besonders passend, wenn Sat Nam als Abschluss einer Meditation oder Yogastunde gesprochen wird.

3. Hakini Mudra

Alle Fingerspitzen beider Hände berühren sich sanft.

Wirkung:

  • geistige Klarheit
  • Konzentration
  • Verbindung der beiden Gehirnhälften
  • Intuition

Anwendung

  • Zu Beginn oder am Ende einer Meditation
  • Als stilles Mantra im Alltag
  • Während Atemübungen
  • Vor wichtigen Entscheidungen
  • Bei Yoga und Gongmeditation
  • Als Begrüßung oder Verabschiedung im Kundalini Yoga

Meditation

Setze dich aufrecht hin, schließe die Augen und atme ruhig.

  • Beim Einatmen: innerlich „Sat“
  • Beim Ausatmen: innerlich „Nam“

Lass den Atem natürlich fließen und wiederhole das Mantra für 3–11 Minuten.

Kombination mit Gong und Klangheilung

Sat Nam eignet sich hervorragend als Eröffnungs- oder Abschlussmantra einer Gongmeditation. Es hilft, den Geist zu sammeln und die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken. Nach einer tiefen Klangreise wird es oft verwendet, um die Erfahrung bewusst zu integrieren und mit einem Gefühl von Klarheit und innerer Wahrheit in den Alltag zurückzukehren.

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Om Mani Padme Hum – Mantra

(Venus Gong)

Om Mani Padme Hum

  • Tradition: Tibetischer Buddhismus
  • Bedeutung: Wird oft als „Das Juwel im Lotus“ übersetzt; die tiefere Bedeutung ist vielschichtig.
  • Wirkung: Fördert Mitgefühl, Reinigung und die Entwicklung eines offenen Herzens.

Om Mani Padme Hum

  • Tradition: Tibetischer Buddhismus (Mahayana/Vajrayana)
  • Sprache: Sanskrit
  • Art: Mantra des Mitgefühls
  • Bodhisattva: Avalokiteshvara (tibetisch: Chenrezig)
  • Bedeutung: Das berühmteste buddhistische Mantra der Welt. Es steht für Mitgefühl, Weisheit und die Reinigung von Körper, Geist und Herz.

Bedeutung der einzelnen Silben

Om ()

Der Urklang des Universums.

Steht für:

  • Körper
  • Sprache
  • Geist
  • die ursprüngliche Reinheit allen Seins

Mani (मणि)

Bedeutet:

Juwel

Symbolisiert:

  • Mitgefühl
  • Liebe
  • Großzügigkeit
  • den Wunsch, Leid zu lindern

Das Juwel steht für den kostbaren Geist des Mitgefühls.

Padme (पद्मे)

Bedeutet:

Lotusblume

Der Lotus wächst aus schlammigem Wasser und entfaltet dennoch eine makellose Blüte.

Er symbolisiert:

  • Reinheit
  • spirituelles Erwachen
  • Weisheit
  • Transformation

Wie der Lotus kann sich auch der Mensch trotz Leid und Schwierigkeiten entfalten.

Hum (हूं)

Steht für:

  • Einheit
  • Ganzheit
  • innere Stärke
  • Verwirklichung

Hum verbindet Mitgefühl (Mani) und Weisheit (Padme) zu einem harmonischen Ganzen.

Gesamte Bedeutung

Es gibt keine wörtliche Übersetzung.

Sinngemäß bedeutet das Mantra:

„Das Juwel des Mitgefühls erblüht im Lotus der Weisheit.“

Oder:

„Mögen Mitgefühl und Weisheit in mir eins werden.“

Eine weitere Interpretation lautet:

„Durch Mitgefühl und Weisheit erkenne ich meine wahre Natur.“

Spirituelle Bedeutung

Dieses Mantra ist dem Bodhisattva Avalokiteshvara (Chenrezig) gewidmet – der Verkörperung des universellen Mitgefühls.

Im Mahayana-Buddhismus gilt Avalokiteshvara als derjenige, der das Leid aller fühlenden Wesen wahrnimmt und ihnen mit unendlichem Mitgefühl begegnet.

Das Rezitieren des Mantras soll helfen,

  • Mitgefühl zu entwickeln,
  • das Herz zu öffnen,
  • negatives Karma zu reinigen,
  • Weisheit zu entfalten,
  • das Ego zu überwinden,
  • den Geist zu beruhigen,
  • den Weg zur Erleuchtung zu unterstützen.

Die sechs Silben

Jede Silbe soll nach der buddhistischen Tradition einen Bereich des Leidens reinigen und eine entsprechende Tugend entfalten:

Silbe Reinigt Entwickelt
Om Stolz Großzügigkeit
Ma Eifersucht Ethik und Mitgefühl
Ni Begierde Geduld
Pad Unwissenheit Ausdauer
Me Gier Konzentration
Hum Hass Weisheit

Diese Zuordnung kann je nach buddhistischer Schule leicht variieren, folgt aber demselben Grundgedanken der inneren Läuterung.

Wirkung

Nach der buddhistischen Tradition kann das Mantra:

  • Mitgefühl vertiefen
  • den Geist beruhigen
  • negative Gedanken lösen
  • Geduld fördern
  • das Herz öffnen
  • emotionale Heilung unterstützen
  • innere Zufriedenheit stärken
  • Meditation vertiefen
  • Frieden und Gelassenheit fördern

Chakren

Es gibt keine traditionelle Zuordnung zu den Chakren. In modernen Yoga- und Meditationspraktiken wird das Mantra häufig mit folgenden Energiezentren verbunden:

💚 Herzchakra (Anahata)

💜 Kronenchakra (Sahasrara)

  • Weisheit
  • Erleuchtung
  • universelles Bewusstsein

💙 Stirnchakra (Ajna)

  • Achtsamkeit
  • Einsicht
  • innere Klarheit

Fingermudras

Es gibt kein fest vorgeschriebenes Mudra, aber diese werden häufig verwendet:

1. Dhyana Mudra (Meditationsmudra)

Die Hände liegen im Schoß.

Die rechte Hand ruht auf der linken.

Die Daumenspitzen berühren sich leicht.

Wirkung

  • tiefe Meditation
  • innerer Frieden
  • Gelassenheit
  • Sammlung

Dies ist das klassische buddhistische Mudra.

2. Anjali Mudra

Handflächen vor dem Herzen.

Wirkung

  • Mitgefühl
  • Dankbarkeit
  • Herzöffnung
  • Demut

3. Karuna Mudra (Mitgefühlsmudra)

In einigen tibetisch-buddhistischen Traditionen werden bei Rezitationen symbolische Handhaltungen verwendet, die Mitgefühl ausdrücken. Es gibt jedoch kein universell verbindliches Karuna-Mudra für dieses Mantra.

Aussprache

Om
→ Ooom

Mani
→ Ma-ni

Padme
→ Pad-mé

Hum
→ Hum (mit einem sanften, nasal klingenden „m“)

Gesprochen:

Ooom Ma-ni Pad-mé Hum

Anwendung

Traditionell wird das Mantra:

  • während der Meditation
  • beim Gehen
  • auf Pilgerwegen
  • mit einer Mala
  • beim Drehen von Gebetsmühlen
  • vor Altären
  • in Klöstern
  • bei Klangmeditationen

rezitiert.

Häufige Wiederholungen:

  • 21-mal
  • 54-mal
  • 108-mal

Kombination mit Gong und Klangheilung

Durch seinen ruhigen, fließenden Rhythmus eignet sich Om Mani Padme Hum hervorragend für Klangmeditationen mit Gongs oder Klangschalen. Es kann vor der Klangreise gesungen werden, um den Geist zu sammeln und das Herz zu öffnen, oder während sanfter Klangphasen wiederholt werden, um Mitgefühl und innere Ruhe zu vertiefen.

Wissenschaftliche Einordnung

Die spirituellen Wirkungen dieses Mantras – etwa die Reinigung von Karma oder die Unterstützung auf dem Weg zur Erleuchtung – beruhen auf den Lehren des tibetischen Buddhismus und sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Gut belegt ist jedoch, dass regelmäßiges Mantrasingen, achtsames Atmen und Meditation Stress reduzieren, die emotionale Regulation fördern und das subjektive Wohlbefinden verbessern können.

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Har Mantra (Har)

HAR

  • Bedeutung: Har ist ein Gottesname und steht für die schöpferische, transformierende Kraft.
  • Wirkung: Soll Mut, Vitalität, Manifestation und innere Stärke fördern. Oft wird „Har“ oder „Har Har Har Har Gobinday…“ rezitiert.
  • Am besten mit Hand Mudras und 3 oder 11 Min.
  • Wird auch Money Mantra genannt, um Fülle zu generieren.

Har Mantra (Money Mantra)

Mantra

Har Har Har Har Gobinday
Har Har Har Har Mukanday
Har Har Har Har Udaray
Har Har Har Har Aparay
Har Har Har Har Hariang
Har Har Har Har Kariang
Har Har Har Har Nirnamay
Har Har Har Har Akamay

 

  • Tradition: Kundalini Yoga
  • Sprache: Gurmukhi
  • Art: Prosperitäts- und Fülle-Mantra
  • Bekannt als: Har Mantra, Money Mantra, Shakti Mantra
  • Wirkung: Soll Wohlstand, innere Stärke, Mut, Kreativität und die Fähigkeit fördern, Hindernisse zu überwinden.

Hinweis: Der Name „Money Mantra“ stammt aus dem modernen Kundalini Yoga. Traditionell geht es dabei nicht nur um Geld, sondern um Fülle in allen Lebensbereichen – etwa Gesundheit, Energie, Möglichkeiten und innere Zufriedenheit.

Bedeutung von „Har“

Har ist einer der wichtigsten Gottesnamen im Sikhismus.

Er bedeutet unter anderem:

  • die schöpferische Kraft Gottes
  • die Kraft der Transformation
  • göttliche Energie in Aktion
  • das, was Hindernisse beseitigt
  • die schöpferische Lebenskraft

Im Kundalini Yoga gilt Har als eine kraftvolle Schwingung, die den Nabelpunkt (Manipura) aktiviert und Willenskraft sowie Tatkraft stärken soll.

Bedeutung der einzelnen Zeilen

Har Har Har Har Gobinday

Gobinday

  • Erhalter des Lebens
  • nährende göttliche Kraft

Die schöpferische Kraft erhält und versorgt alles Leben.

Har Har Har Har Mukanday

Mukanday

  • Befreier
  • Erlösung
  • Freiheit

Befreiung von Begrenzungen und alten Mustern.

Har Har Har Har Udaray

Udaray

  • Erhebung
  • Aufrichtung
  • Unterstützung

Die göttliche Kraft erhebt und trägt dich.

Har Har Har Har Aparay

Aparay

  • unendlich
  • grenzenlos

Die Quelle allen Wohlstands ist grenzenlos.

Har Har Har Har Hariang

Hariang

  • schöpferische Lebenskraft
  • kreative Energie

Die universelle Energie wirkt ständig schöpferisch.

Har Har Har Har Kariang

Kariang

  • handelnd
  • erschaffend
  • wirkend

Jetzt wird diese Energie in Handlung umgesetzt.

Har Har Har Har Nirnamay

Nirnamay

  • namenlos
  • formlos

Die göttliche Quelle ist jenseits aller Formen.

Har Har Har Har Akamay

Akamay

  • frei von Wünschen
  • vollkommen
  • erfüllt

Wahre Fülle entsteht aus innerer Ganzheit, nicht aus Mangel.

Gesamtaussage

Sinngemäß bedeutet das Mantra:

„Ich verbinde mich mit der unendlichen schöpferischen Kraft, die mich nährt, befreit, erhebt und wahre Fülle in mein Leben bringt.“

Spirituelle Bedeutung

Nach der Kundalini-Yoga-Tradition hilft dieses Mantra,

  • Wohlstand bewusst anzuziehen,
  • alte Mangelprogramme loszulassen,
  • Vertrauen ins Leben zu entwickeln,
  • mutig neue Wege zu gehen,
  • Kreativität freizusetzen,
  • den eigenen Lebensauftrag zu verwirklichen.

Dabei wird Fülle nicht nur materiell, sondern auch als Liebe, Gesundheit, Energie, Inspiration und Chancen verstanden.

Wirkung

Nach der Tradition kann das Mantra:

  • das Selbstvertrauen stärken
  • Motivation fördern
  • Ängste vor Mangel lösen
  • Kreativität steigern
  • den Nabelpunkt energetisieren
  • Durchsetzungskraft fördern
  • Fülle und Erfolg unterstützen
  • Optimismus stärken

Chakren

Besonders angesprochen werden:

🟡 Solarplexuschakra (Manipura)

  • Selbstvertrauen
  • Wille
  • Umsetzungskraft
  • persönliches Wachstum

🧡 Sakralchakra (Svadhisthana)

  • Kreativität
  • Lebensfreude
  • Fülle
  • Inspiration

💚 Herzchakra (Anahata)

  • Dankbarkeit
  • Geben und Empfangen
  • Vertrauen

Fingermudras

  1. Rudra Mudra (besonders empfohlen)

Daumen, Zeigefinger und Ringfinger berühren sich.

Mittel- und kleiner Finger bleiben ausgestreckt.

Wirkung

  • stärkt Willenskraft
  • aktiviert den Solarplexus
  • fördert innere Kraft
  • unterstützt die Manifestation von Zielen

Dieses Mudra wird häufig mit Prosperitäts- und Füllemeditationen kombiniert.

  1. Kubera Mudra (Fülle-Mudra)

Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger berühren sich.

Ring- und kleiner Finger liegen entspannt in der Handfläche.

Wirkung

  • Fokus auf Ziele
  • Klarheit
  • Manifestation
  • Entschlossenheit

In modernen Yoga- und Meditationskreisen wird dieses Mudra oft mit Wohlstandsmeditationen verbunden, auch wenn es nicht traditionell zum Har-Mantra gehört.

  1. Gyan Mudra

Daumen und Zeigefinger berühren sich.

Wirkung

  • Konzentration
  • Meditation
  • innere Ruhe

Aussprache

Har → gesprochen wie „Harr“

Gobinday → Go-bin-de

Mukanday → Mu-kan-de

Udaray → U-da-re

Aparay → A-pa-re

Hariang → Hari-ang

Kariang → Kari-ang

Nirnamay → Nir-na-me

Akamay → A-ka-me

Anwendung

Traditionell:

  • morgens nach dem Aufstehen
  • vor geschäftlichen Entscheidungen
  • vor kreativer Arbeit
  • vor Meditation
  • während Gongmeditationen
  • zur Stärkung des Selbstvertrauens

Empfohlene Dauer:

  • 3 Minuten
  • 11 Minuten
  • 31 Minuten
  • 62 Minuten (intensive Praxis)

Kombination mit Atem

Viele Praktizierende singen das Mantra in einem gleichmäßigen Rhythmus mit ruhiger Nasenatmung. In manchen Kundalini-Yoga-Übungen wird der Nabelpunkt bei jedem „Har“ sanft nach innen gezogen, wodurch nach traditioneller Auffassung die Willenskraft und die innere Energie aktiviert werden sollen.

Kombination mit Gong und Klangheilung

Das Har-Mantra eignet sich gut als Einstimmung auf dynamische Gongmeditationen. Sein rhythmischer Aufbau unterstützt einen klaren Fokus und wird in der Klangarbeit häufig genutzt, um Themen wie Selbstvertrauen, Schaffenskraft und innere Fülle zu begleiten.

 

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Chakra-Bija-Mantras

Jedes Chakra besitzt traditionell eine Keimsilbe (Bija-Mantra):

  1. LAM
  2. VAM
  3. RAM
  4. YAM
  5. HAM
  6. OM
  7. OM oder Stille

Diese Bija-Mantras werden häufig beim Tönen auf der jeweiligen Tonhöhe oder während der Meditation wiederholt, um den Fokus auf das entsprechende Chakra zu richten.

Viele Menschen erleben sie jedoch als hilfreich für Konzentration, Entspannung und ihre Meditationspraxis.

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Gayatri Mantra

 

Om Bhūr Bhuvaḥ Svaḥ

Tat Savitur Vareṇyaṃ

Bhargo Devasya Dhīmahi

Dhiyo Yo Naḥ Prachodayāt

 

 

  • Tradition: Vedische Schriften (Rigveda)
  • Beginn:
  • Wirkung: Gilt als Mantra für Weisheit, Erkenntnis, Licht und spirituelles Erwachen.

 

Bedeutung (sinngemäß):

Wir meditieren über das strahlende göttliche Licht des höchsten Schöpfers (Savitr). Möge dieses göttliche Licht unseren Verstand erleuchten und unsere Gedanken führen.

Das Gayatri Mantra gilt als eines der heiligsten und ältesten Mantras des Hinduismus. Es stammt aus dem Rigveda (Mandala 3, Hymne 62, Vers 10) und wird dem Weisen Vishvamitra zugeschrieben. Seit Jahrtausenden wird es täglich von Millionen Menschen rezitiert.

Wort-für-Wort-Bedeutung

  • Om – der Urklang des Universums.
  • Bhūr – die physische Welt (Erde, Materie).
  • Bhuvaḥ – die feinstoffliche Welt, Lebensenergie.
  • Svaḥ (Svaha) – die himmlische bzw. geistige Ebene.
  • Tat – jenes höchste Göttliche.
  • Savitur – der göttliche Ursprung der Sonne, der alles Leben hervorbringt.
  • Vareṇyaṃ – verehrungswürdig, höchst erstrebenswert.
  • Bhargo – göttliches Licht, Reinheit, das Unwissenheit auflöst.
  • Devasya – des Göttlichen.
  • Dhīmahi – wir meditieren über.
  • Dhiyo – unseren Verstand, unsere Intelligenz.
  • Yo – der.
  • Naḥ – unseren.
  • Prachodayāt – möge inspirieren, führen und erleuchten.

Spirituelle Bedeutung

Das Gayatri Mantra ist kein Gebet um materiellen Erfolg, sondern um:

  • Weisheit
  • Erkenntnis
  • geistige Klarheit
  • Intuition
  • Mitgefühl
  • Verbindung mit dem Höchsten

Es richtet sich an Savitr, die göttliche schöpferische Kraft hinter der Sonne – nicht an die physische Sonne selbst.

Traditionelle Anwendung

  • Besonders morgens bei Sonnenaufgang, mittags oder bei Sonnenuntergang.
  • Häufig 108-mal mit einer Mala rezitiert.
  • Vor der Rezitation wird oft einige Minuten ruhig geatmet und der Geist gesammelt.
  • Das Mantra kann laut, flüsternd oder still im Geist wiederholt werden.

Die Zahl 24

Der eigentliche Mantratext (ohne Om Bhūr Bhuvaḥ Svaḥ) besteht traditionell aus 24 Silben. In der vedischen Tradition wird diesen Silben eine besondere spirituelle Bedeutung zugeschrieben.

Gayatri als Göttin

Gayatri wird auch als Göttin verehrt. Sie verkörpert:

  • Weisheit
  • Reinheit
  • göttliches Licht
  • die Kraft der Veden

Sie wird häufig mit fünf Gesichtern dargestellt, die verschiedene Aspekte des Bewusstseins symbolisieren.